Rechtschreibung - alles klar?!?

05.07.2016

Totale Verwirrung herrscht oft, wenn Kinder in der Schule die Rechtschreibregeln im Sinne von "So ist das und nicht anders" und "Warum ist das so? - Weil das halt so ist." vermittelt bekommen. Aber es ist ein Licht am Ende des Tunnels sichtbar!

 

Die Freiburger Rechtschreibschule FRESCH ist mehr und mehr im Kommen, auch - endlich - an den Schulen!

Die Devise lautet: Weg von den Regeln und hin zur Strategie!

Konkret bedeutet das, dass die Lernwörterlisten eingedampft werden könn

 

en - es bleiben wenige echte Merkwörter übrig.

Insgesamt kann man bei der FRESCH-Methode mit 4 Strategien und drei Regeln arbeiten, das war's. Wenn die Kinder diese verinnerlicht haben, schreiben sie mit dramatisch weniger Fehlern.

 

Grundlage ist die Silbe.

 

Diese wird entweder durch Silbenbögen oder durch die abwechselnde Schreibung von blau und rot gekennzeichnet. Das hilft auch beim Lesen ganz gewaltig!

 

Hier die Grundüberlegungen zur Rechtschreibung - bei den Kindern werden diese Grundlagen am konkreten Beispiel während des Silbierens und des Einübens der Strategien vermittelt und nicht wie in der Schule als REGELN:

  • Die Laute a, e, i, o, u und ä, ö, ü sind (Selbstlaute). Alle anderen Laute nennt man (Mitlaute).

  • Wörter können in Silben zerlegt werden. Jede Silbe hat einen Selbstlaut (Vokal) oder einen Doppellaut (siehe unten).

  • Die meisten deutschen Wörter sind zweisilbig. In ihrer Grundform ist der (Selbstlaute) in den allermeisten Fällen ein e.

  • Nur Vokale (Selbstlaute) können lang oder kurz gesprochen werden. Die Länge des Vokals macht oft einen Bedeutungsunterschied aus - sprechen Sie "Rate" und "Ratte". Unabhängig von der Schreibung (zwei tt) braucht man für beide Worte genau die gleichen Laute. Nur die Länge des Vokals macht den Unterschied. Diese Länge bzw. Kürze wird durch den Doppelkonsonanten angezeigt, den man durch das Sprechen in Silben hörbar machen kann.

  • Endet eine Silbe mit einem Selbstlaut, so wird er lang gesprochen. Umgekehrt genauso: Wird ein Vokal lang gesprochen, beendet er die Silbe.

  • Ob ein Vokal lang oder kurz gesprochen wird, sieht man an der Schreibung der Konsonanten NACH dem Vokal (z.B. Koffer, fahren). Dieser Punkt sorgt erfahrungsgemäß für die größte Verwirrung - Wie, was, lang, kurz, doppelt, ck, tz? Dann entstehen Fehler wie "Spine", "baken", "Piltze" oder "Spatzirgang"

  • Ein Doppelvokal ei, au, äu, eu, ie, .... gilt immer als lang.

Klingt alles komplizierter als es ist. Aber die Überforderung, die Sie vielleicht empfinden, ist genau die, die auch die Kinder empfinden, wenn sie den schulischen "Rechtschreibregeln" konfrontiert werden. Gerade bei der Unterscheidung von langen und kurzen Vokalen tun sich die Kinder erfahrungsgemäß richtig schwer. Ich möchte Ihnen mit diesen abgehobenen "Regeln" aber auch zeigen, dass die deutsche Rechtschreibung einer gewissen Logik folgt. Diese wird den Kindern während der Arbeit mit der FRESCH-Methode ganz nebenbei vermittelt. AHA-Erlebnisse bleiben da nicht aus!

 

Die wichtigste Erfahrung, die die Kinder bei der FRESCH-Methode machen, ist der lange Vokal am Silbenende. Meiner Erfahrung nach ist alles viel einfacher, wenn die Kinder das verstanden haben.  Das geht aber nur, wenn sie sicher im Zerlegen in Silben sind.

 

Übrigens: mit dem Trennen von Wörtern hat das Zerlegen in Silben nichts zu tun. Trennregeln sind Schreibregeln, sozusagen "Schönheitsregeln". Das Silbieren ist eine natürliche Vorgehensweise, die zunächst einmal nur das gesprochene Wort betrifft, mit dem Schreiben aber erst in einem zweiten Schritt in Verbindung gebracht werden soll. In der Schule wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Da werden den Kindern geschriebene Wörter präsentiert, die dann in Silben zerlegt werden sollen, dann wird gesagt, dass beim Trennen aber alles ganz anders ist. Wenn da keine Verwirrung aufkommt....

 

Wenn Sie mehr über die FRESCH-Methode wissen wollen, melden Sie sich jederzeit bei mir! Ich freue mich, wenn ich Ihrem Kind helfen kann!

 

Lesen Sie hierzu auch meinen Blogeintrag zum Thema ck!

 

 

 

 

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Vom gesunden Skeptizismus

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